Nachlass
Herbst 1877 24 [1-10] 24 [1] Zur Kunstlehre.
24 [2] Einleitung: Rückschluß von Wirkung auf Ursache. I oder IV der Ursprung der Kunst 7 15 19 21 25 41 43 der ästhetische ZustandSchweigen des Willens falsch. Da sind wir kalt. III der Künstler als Genius 1 4 6 13 14 26 30 35 39 IV oder I Schätzung der Kunst 2 17 16 22 29 36 37 42 V Nachtheilige Folgen der Kunst 5 9 10 20 24 28 33 VI die Zukunft der Kunst 3 8 11 23 32 38 40 34 II Anlehnung an die Religion 12 18 27 31 dazu über die Musik zu III: der Glaube an den Genius fälscht die Vorstellung von der Entstehung des Kunstwerks 4 6 13 26, vom Leben des Künstlers, auch beim Künstler selbst 1 35 Erklärung des Glaubens. Alles Große überschätzt. 30
Unterschied zwischen sachlich und unsachlich, das künstlerische Genie ist unsachlich, es will eine wirkungsvolle Gestalt der Weltintuitive Erkenntniß die Welt in seinem Kopfe objektiver, reiner, deutlicher. 24 [3] Freundschaft. Weib und Kind. Erziehung. Erleichterung des Lebens. Der Fortschritt. Der Schriftsteller. Tod. Gesellschaft. Gedanken des Unmuths. Manieren. Gesundheit. Kunstgriffe. Erfahrung. Denker. Nothwendigkeit. Über seine Zeit. Jugend. Krieg. Strafe. Interessant. Reinlichkeit. Rache. Duell. Feste. Freigeist, unangenehmer Charakter. Einzelne Affekte und Zustände. Moral. Religion. Wissenschaft. Philosophie. Schriftsteller. Kunst. Staat und Societät. Entstehung der Cultur. Erleichterung des Lebens. Gedanken des einsamen Unmuths. Beruf. Gesellschaft. Freundschaft. Weib und Kind. Fragen der Erziehung. Lob. Mehr Fordern. Treue. Gerechtigkeit. Bescheidenheit. Haß. Furcht. Ehrgeiz. Liebe. Leidenschaft. Roheit. Glück Unglück. Unhöflich. Eitelkeit. Argwohn. Scham. Rechtlichkeit. Verbrecher. Verachtung. Geist. Halbwisser. Muth. Reden. Langeweile. Bosheit. Gefahr. Größe. Tod. Trost. Faulheit. Verstellung. Humanität. Allgemeiner Fortschritt. Unredlichkeit. Entartung. Hoffnung. Neid. Corruption. Polemik. Arbeit. Dankbarkeit. Tiefe Menschen. Meister. Anmaaßung. Fleiß. Tugend. Böser Wille. Schüler. Diplomaten. Tadel. Resignation. Schmeichelei. Talent. Ruf. Verdienst. Lachen. Vornehmheit. Sich Versagen. Partei. Gedächtniß. Gewöhnung. Vertrauen. Jugend. Augenblick. Adel. Macht. 24 [4]
24 [5] Metaphys[ik] 24 [6] Die politische Krankheit einer Nation ist gewöhnlich die Ursache ihrer geistigen Verjüngung und Macht. 24 [7] Die Eltern sind nicht, wie der metaphysische Philosoph will, die Gelegen[heits-]Urs[achen] der Kindervielmehr sind die Kinder die Gelegenheitswirkungen der Eltern; diese wollen im Grunde Lust und gelegentlich kommen sie dabei zu Kindern. 24 [8] Damit HeldDrache. 24 [9] Alle kleinen Dichter glauben, der gesunde Menschenverstand sei wohlfeil, und sie hätten ihn, sobald sie ihn nur haben wollten. Und sie ahnen nicht, daß sie ebendeshalb kleine Dichter bleiben müssen, weil sie ihn nie haben werden. 24 [10] Epilog. Ich grüße euch Alle, meine Leser, die ihr nicht absichtlich mit falschen und schiefen Augen in dies Buch seht, ihr, die ihr mehr an ihm zu erkennen vermögt als eine Narrenhütte, in welcher ein Zerr- und Fratzenbild geistiger Freiheit zur Anbetung aufgehängt ist. Ihr wißt, was ich gab und wie ich gab; was ich konnte und wie viel mehr ich wolltenämlich ein elektrisches Band über ein Jahrhundert hin zu spannen, aus einem Sterbezimmer heraus bis in die Geburtskammer neuer Freiheiten des Geistes. Mögt ihr nun für alles Gute und Schlimme, was ich sagte und that, eine schöne Wiedervergeltung üben! Es sind solche unter euch, welche Kleines mit Grossem und Gewolltes mit Gekonntem vergelten sollten:mit welcher Empfindung ich an Jeden von diesen denke, soll hier am Ende des Buches als rhythmischer Gruß ausgesprochen werden:
|